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Neuer Praxisbeitrag: Verdachtskündigung

Kündigt der Arbeitgeber das Arbeitsverhältnis wegen einer (vermeintlichen) Straftat oder sonstigen schweren Pflichtverletzung, muss er die Verfehlung vor dem Arbeitsgericht auch beweisen. Gelingt dies nicht, ist die Kündigungsschutzklage des Arbeitnehmers erfolgreich. Das kann für den Arbeitgeber ausgesprochen teuer werden. Stattdessen kann der Arbeitgeber aber auch eine so genannte Verdachtskündigung aussprechen. Der große Vorteil: Der Arbeitgeber muss das Fehlverhalten ausnahmsweise nicht beweisen. Es genügt also schon der dringende Verdacht einer schweren Pflichtverletzung des Arbeitnehmers. Dieses Geschenk hat jedoch einen Preis: Das formale Verfahren der Verdachtskündigung ist ungleich schwieriger, als bei einer normalen Kündigung. Der Arbeitgeber muss hier mehrere Fristen peinlich genau eingehalten und außerdem den Arbeitnehmer ordnungsgemäß anhören. Misslingt dies, ist die Verdachtskündigung unwirksam. Mit den Einzelheiten der Verdachtskündigung und den verschiedenen Fehlerquellen setzt sich ein neuer Praxisbeitrag von Rechtsanwalt Dr. Peter Bitzer auseinander (Neues Arbeitsrecht für Vorgesetzte, April 2007, S. 97-112).


Rechtsanwalt und Fachanwalt für Arbeitsrecht Dr. Peter Bitzer, Köln - Sülz